OilE ’22

Status: getested. Läuft!

Das Kettenölerprojekt geht weiter… Nach einem Ausfall des letzten Selbstbaus habe ich einen generellen Neustart ins Auge gefasst. Die zugehörigen STL-Datein für den 3D-Druck habe ich unten zum Download bereitgestellt. Die verwendete Software (alles Freeware) ist dort ebenfalls verlinkt.

Folgende Ideen sollten umgesetzt werden:

Rechner

  • Als Hirn soll ein ESP32-Board dienen (Bluetooth, WLAN).
    Lässt sich wie ein Arduino handhaben.
  • Da ich Laie bin: Aufbau auf reinen „Maker-Shields“ oder ähnlichen weitestgehend fertig beschalteten Platinen. Dann fällt mir die Fehlersuche leichter und bei einem Defekt ist der Ersatzteilwechsel quasi Plug-n-Play.
  • „Robuste“ Umsetzung des Pumpenschaltkontakts mit einem Relais.
Von links nach rechts:
Spannungswandler DCDC / ESP32 / Relais / Reed-Kontakt
Hier wird das Kästchen versteckt. Nähe Lufteinlass, unter dem linken hinteren Verkleidungsdeckel

Material

  • ESP32 Entwicklerboard
    ca. 8,00 EUR, Stand 01.22
  • LM2596 DC-DC Buck Converter
    ca. 1,50 EUR, Stand 01.22
  • KY-019 5 V EIN Kanal Relaismodul (Läuft auch auf 3,3V)
    ca. 1,50 EUR, Stand 01.22
  • Kunststoff-Reed-Schalter
    ca. 1,00 EUR, Stand 01.22
    • SUMME Elektronik: 12-15 EUR
  • Dellorto-Pumpe 12V, gebraucht, hatte ich schon…
    Gebraucht gekauft. 10 EUR
    Neu ca. 50,00 EUR, Stand 01.22
  • Steckerleiste
  • Kabel
  • Gehäuse 3D-Druck

Schaltplan

So ungefähr sollte ich das Alles verkabelt haben…
  • Von der Logik her muss man darauf achten, dass man nicht aus Versehen die Bordspannung direkt an den Chip klemmt. Ob die kleinen Spannungsregler auf der Platine mit der Bordspannung inkl. Spannungsspitzen klarkommen, ist mehr als fraglich.
  • Diode an der Pumpe nicht vergessen (habe ich vielleicht falsch herum eingezeichnet?). Wenn die fehlt (hatte ich nicht dran gedacht), stürzt der ESP32 beim pumpen ab.
  • Die fehlenden Widerstände an den Eingängen habe ich per Skript intern aktiviert.

Weitere Bauteile

Reed Kontakt

Reed Kontakt in 3D-gedrucktem Gehäuse, Kontaktmagnet oben rechts im Bild (auf Kettenblatt), Abstand ca. 3mm

Ölbehälter

3D-gedruckte Halterung für den Ölbehälter. Übrigens ein Brems-Flüssigkeitsbehälter aus einem Lada Niva… Sehr stilecht, wie ich finde.

Die App

Software

  • Steuerung der Schaltung über Bluetooth
  • Dauerhaftes Speichern und Ändern der Soll-Entfernung
  • Zur Kontrolle: Abruf des Zeitpunkts „Letzter Ölvorgang“
  • Zur Kontrolle: Mitzählen der Steuerimpulse

App Inventor

Ich bin grundsätzlich ein Laie, aber immerhin mit Basiskenntnissen zum Thema Programmierung in einer Hochsprache. Als Werkzeug für die App habe ich den „MIT App Inventor“ verwendet. Das ist ein online-Freeware-Werkzeug, das eine grafische Programmierumgebung bereitstellt. Außerdem gibt eine Menge an Tutorials im Netz.
Für Anfänger mit grundlegenden Programmierkenntnissen definitv gut geeignet.

Programmierung mit dem App Inventor

Die Herstellung der Bildschirmgrafik
Die grafische Programmierung mit „Blöcken“

Die App (auf dem Android Handy)

Die App kann einfach per *.apk auf dem Android-Smartphone installiert werden.
Um zu sehen, was der Kettenöler gerade macht, muss dann nur die Bluetoothverbindung hergestellt werden (Klick auf BT-Device). Das war’s. Das Intervall wird dauerhaft gespeichert. Dabei handelt es sich um das Standardintervall. Demnächst kommt noch Regensensor usw. hinzu…


Die STL-Dateien

OilE '22 Bluetooth BOX (18 Downloads)
OilE '22 Bluetooth BOX DECKEL (15 Downloads)
OilE '22 Bluetooth Reed (17 Downloads)
OilE ’22 Bluetooth Reed Deckel (15 Downloads)

Die verwendete Software

SoftwareZweck
https://www.arduino.cc/en/softwareArduino IDE zum Programmieren des ESP32.
Kenne ich von meinen Arduino Bastelprojekten.
https://fritzing.org/Fritzing für die Herstellung von Schaltplänen
Hatte ich noch auf dem Rechner. Gibt es bestimmt auch bessere Software.
https://wolles-elektronikkiste.de/esp32-mit-arduino-code-programmieren#Arduino_IDEGuter Einstieg in die Programmierung des ESP32 inkl. Integration des Boards in die Arduino IDE.
https://appinventor.mit.edu/Der MIT App Inventor.
Ganz praktische „Klickibunti“ Programmierumgebung. Grafisches Blockmodell.

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