Kettenöler (allgemein)

Kettenöler sollen durch automatisierte Abgabe kleiner Öl-Mengen dafür sorgen, dass der Antriebsstrang des Motorrads auch bei langer Fahrt und bei unwirtlichen Bedingungen möglichst lange Standzeiten erreicht.

Als Allwetter-Fahrer wollte ich das für mein Motorrad auch haben. Es gibt mehrere Firmen und private Projekte, die sich mit diesem Thema beschäftigen und gute bis sehr gute Produkte liefern. Aus Eigensinn habe ich mich für einen echten Selbstbau entschieden. Daraus entstand das Projekt Oil-E, das ich in einem separaten Menüpunkt vorstelle.

Bevor sich jemand die ganze Arbeit macht, möchte ich hier auf ein paar Produkte/Projekte verlinken, die im engeren Bekanntenkreis erfolgreich eingesetzt werden. Diese wurden auch mal extern getestet: http://www.motorradreisefuehrer.de/permanente-kettenschmierung.html:

Scottoiler
https://www.scottoiler.com/de/
Der Klassiker, den man auch im bekannten Zubehörhandel erwerben kann. Das Unterdrucksystem (vSystem) war mir zu rudimentär. Ein paar Freunde schwören drauf, ich habe es aber auch schon zwei mal auslaufen gesehen. Das elektronische System (eSystem) sieht gut aus, war mir aber zu teuer. Außerdem bastel ich zu gerne. Klarer Vorteil: Läuft out-of-the-box. Kein Löten. Einfach nur kaufen und montieren.

CLS
https://cls-evo.de/
Auch fertig zu kaufen mit umfangreichem Knowhow. Hat mir besser gefallen, als der Marktführer. Aber kostet natürlich auch entsprechend und selber löten ist nicht. War deshalb nichts für mich.

McCoi
https://www.mccoi.de/
Bausatz für Kettenöler und auch Griffheizung. Gut dokumentiert. Bekannte haben bereits gute Erfahrungen gesammelt.

Rehoiler
http://www.rehtronik.de/
Der Rehoiler von Detlef Axon (Dete) ist durch Enthusiasmus entstanden und hat funktional ein hohes Level erreicht. Ein Transalp-Kollege hat sehr gute Erfahrungen mit dem Projekt. Wäre meine erste Wahl gewesen… wenn mein Eigensinn nicht wäre 😉